Portrait

kurz & knapp

* 1969 geboren in Berlin-Mitte
* 1987 Abitur in Potsdam
* 1987 Beginn des Physikstudiums in Jena
* 1993 Diplom
* 1994 Volontariat beim ORB (heute RBB)
* 1996 TV-Reporterin bei “Brandenburg Aktuell” (ORB)
* 2000 TV-Reporterin beim “Hamburg Journal” (NDR)
* 2002 Moderatorin des “Hamburg Journals” (NDR)
* seit 2004 Moderatorin von “EinsExtra Aktuell” (EinsExtra/NDR)
* 2006 Moderatorin des Wissensmagazins “Q21” (WDR)
* 2006 Moderatorin der “Lokalzeit aus Aachen” (WDR)
* 2007 Geburt von Tochter Charlotte
* seit 2007 Moderatorin des Wissensmagazins “nano” (ZDF/3sat)
* seit 2012 Moderatorin der “tagesschau”-Ausgaben um 9 und 10 Uhr

auführlich

Kindheit und Schule
Am 23. März 1969 in Berlin geboren verbrachte sie die ersten 11 Jahre ihrer Kindheit nur ein paar hundert Meter von der Berliner Mauer entfernt in Kleinmachnow, einem Vorort von Berlin. Später zog die Familie nach Potsdam. Schon als Kind fand Kristina naturwissenschaftliche Themen spannend. Mathematik, Chemie und Astronomie waren ihre Lieblingsfächer. Sie ging gern zur Schule und schloß nach 12 Jahren mit der Abi-Note 1,0 ab.

Physik in Jena
Ihr Interesse für Astronomie führte die Brandenburgerin nach Thüringen an die Friedrich-Schiller-Universität Jena, wo sie 1987 mit dem Studium der Physik begann. Außerdem studierte sie Georgische Sprache, Literatur und Geschichte (1989 bis 1993) und lebte mehrere Monate in Tiflis, der Hauptstadt Georgiens. 1993 diplomierte sie in Jena auf dem Gebiet der Laserphysik, schlug jedoch direkt nach dem Diplom eine journalistische Laufbahn ein.

Erste Schritte in den Journalismus
Der plötzliche Umbruch mit den sich überschlagenden Ereignissen in der ehemaligen DDR und im früheren Ostblock ließ die Physikerin in den Journalismus wechseln. Nach Praktika und Hospitanzen in den Nachrichten-Redaktionen von Saarländischem Rundfunk, Mitteldeutschem Rundfunk, Hessischem Rundfunk, Deutscher Welle tv, ZDF und SAT.1 volontierte sie beim Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg in Potsdam.

Vor der Reporterin zur Moderatorin
Seit 1996 berichtet die Journalistin über das, was die Menschen bewegt - zunächst als Reporterin, seit 2002 auch als Moderatorin. So moderierte sie im NDR-Fernsehen das Regional-Magazin „Hamburg Journal“. 2004 wechselte sie zur ARD. Seither präsentiert sie dort im Digital-Kanal EinsExtra die tägliche Nachrichtensendung „EinsExtra AKTUELL“, die von der „tagesschau“-Redaktion in Hamburg unter dem Slogan „Tagesschau-Nachrichten im Viertelstundentakt” produziert wird. Außerdem moderierte sie im März 2011 die Extra-Ausgaben der „tagesschau“ zum Reaktorunglück von Fukushima. Von März 2012 an wird Kristina zur Mühlen auch die „tagesschau“-Ausgaben um 9 Uhr und 10 Uhr präsentieren. Im WDR-Fernsehen war die Journalistin ebenfalls präsent. 2006 moderierte sie dort das Regional-Magazin „Lokalzeit aus Aachen“ - bis zur Geburt ihrer Tochter.

Wissenschaft und Journalismus
Seit 2006 ist die diplomierte Physikerin auch als Wissenschaftsmoderatorin auf dem Bildschirm. Im WDR-Fernsehen präsentierte sie 2006 das Wissensmagazin „Q 21“. Seit 2007 moderiert sie auf 3sat das Wissensmagazin „nano“.

Botschafterin für Kinderschutz
Die Moderatorin ist Botschafterin der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V. (DGfPI). „7 Mal muss ein Kind sein schreckliches Erlebnis vortragen, bis man ihm endlich glaubt. Wir müssen unsere Kinder stark machen und zu selbstbewussten Persönlichkeiten erziehen. Nur so können wir sie vor Misshandlung oder sexuellem Missbrauch schützen.“

Privat
Kristina zur Mühlen lebt mit einem Hamburger DJ und Musikproduzenten und der gemeinsamen Tochter in Hamburg. Die Moderatorin ist begeisterte Skifahrerin, liebt Gartenarbeit und das Meer.

Kristina zur Mühlen Portrait
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